Ich war da, wo du stehst

Hi, ich bin Nicolett –
Deutschlands PferdeBusiness­Expertin

Autorin, Reitschul-Revolutionärin, Marketing- & Digitalisierungsqueen für die Pferdebranche. Ich komme nicht aus der Pferdewirtschaft – und genau deshalb habe ich sie verstanden.

Kein Bilderbuch-Reiterhof. Nirgends.

Stimmt, ich passe eigentlich nicht in die Pferdebranche.

Keine Reiterfamilie. Kein Startkapital. Keine weißen Zäune und perfekten Turnierpferde. Meine Eltern hatten weder Pferde noch Ahnung von Landwirtschaft – und ehrlich gesagt: ich auch nicht.

Mit knapp 1,90 m Körpergröße war ich im Stall eher der ungewöhnliche Gast als die klassische Nachwuchsreiterin. Und ein reiterliches Naturtalent? Auch nicht. Meine Abzeichen und die Ausbildung zur Pferdephysiotherapeutin habe ich mir Schritt für Schritt erkämpft – mit viel Schweiß, ein paar blauen Flecken und definitiv keinem eleganten Sitz.

Genau aus diesem Grund behaupte ich, mit meiner Reitschule erfolgreicher geworden zu sein als die meisten Pferdebetriebe im deutschen Mittelstand.

Nicolett zu Pferd am Fürstenzug in Dresden
Dresden – die Stadt, in der alles begann
Nicolett in den frühen Jahren mit zwei Ponys
Die frühen Jahre
Nicolett mit ihrem ersten Pferd auf dem Reitplatz
Mein erstes eigenes Pferd
Mein Start

Alles für „Prinz“ – ein echter „Traum-Gaul“.

2010 zog ich nach Dresden – offiziell für ein Agrarwirtschaftsstudium, inoffiziell für den Traum vom ersten eigenen Pferd. Prinz. Natürlich „vor dem Schlachter gerettet“ – der Klassiker, wenn Händler einen Pferde-Neuling mit glänzenden Augen vor sich haben. Mir war's egal. Prinz war mein Pferd.

Damit ich ihn mir leisten konnte, holte ich mir mit 19 meinen ersten Gewerbeschein. Die Rechnung war simpel: 6,45 € die Stunde als Angestellte – oder 120 € Tagespauschale selbstständig. Da musste ich nicht lange überlegen.

Das Studium war nach vier Wechseln endgültig Geschichte. Aber arbeiten, Geld verdienen und mein eigenes Pferd finanzieren? Das fühlte sich verdammt gut an.

2015 – ProCapall GmbH

Die Nase Richtung Umsatz – mit Flocke & Locke.

Der Plan war Pferdephysiotherapie. Doch schnell wurde mir klar: Das Problem sind nicht die Pferde – es sind die Besitzer. Meine Leidenschaft verlagerte sich auf die Menschen, die wirklich lernen wollten.

Und dann fragte die Dresdner Unternehmerszene ständig: „Kannst du nicht Ponyreiten auf Festen anbieten?“ Ich bin fast 1,90 m groß, mein Pferd war definitiv kein Pony – das Bild war… sagen wir, komisch. Irgendwann gab ich nach und kaufte zwei Shetlandponys: Flocke und Locke.

Die Idee: ein nettes Zubrot. Falsch gedacht. Bereits auf den ersten Festen wurden wir überrannt. Wo die Nachfrage ist, liegt das Geld – so bekam die ProCapall GmbH ihren Zweitnamen: „PonyTruppe Dresden“.

Shetlandpony im Fotostudio
Shetty statt Großpferd
Pferdeanhänger mit selbst gemaltem Banner: Pony Reiten hier
Marketing, Baujahr 2015
2016 – Das erste eigene Grundstück

Mehr eine Art „Zirkus“ als eine Reitschule.

2.500 m² Gewerbeland in Dresden-Niedersedlitz. Klingt erstmal cool? Die Realität: kein Strom, kein fließendes Wasser – nur eine Wiese und eine große Portion Mut. Mein Reitplatz: ein Sandviereck mit Autoreifen als Sockel. Meine Sattelkammer: ein Wohnwagen. Die Pferde: monatelang in einem Festzelt mit mobilen Boxen.

Das Ganze hatte mehr von einem Wanderzirkus als von einer klassischen Reitschule. Egal – denn die Menschen, die mir über den Verkauf von zehn 10er-Karten ganze 7.500 € Startkapital anvertraut hatten, kamen wieder. Und brachten ihre Freunde mit, ihre Kinder und deren Freunde. Hier ging es nicht um Perfektion. Hier ging es um Leidenschaft.

Aufbau des Stallzelts
Ponys und Pferde in den Festzelt-Boxen
Improvisierte Sattelkammer
Luftbild des ersten Grundstücks
Kein Bilderbuch-Reiterhof. Nirgends.

Stimmt, ich passe eigentlich nicht in die Pferdebranche.

Keine Reiterfamilie. Kein Startkapital. Keine weißen Zäune und perfekten Turnierpferde. Meine Eltern hatten weder Pferde noch Ahnung von Landwirtschaft – und ehrlich gesagt: ich auch nicht.

Mit knapp 1,90 m Körpergröße war ich im Stall eher der ungewöhnliche Gast als die klassische Nachwuchsreiterin. Und ein reiterliches Naturtalent? Auch nicht. Meine Abzeichen und die Ausbildung zur Pferdephysiotherapeutin habe ich mir Schritt für Schritt erkämpft – mit viel Schweiß, ein paar blauen Flecken und definitiv keinem eleganten Sitz.

Genau aus diesem Grund behaupte ich, mit meiner Reitschule erfolgreicher geworden zu sein als die meisten Pferdebetriebe im deutschen Mittelstand.

Nicolett zu Pferd am Fürstenzug in Dresden
Dresden – die Stadt, in der alles begann
Okay, lasst uns ein bisschen vorspulen

Marketing und Prozesse – von Anfang an ein Muss.

Der erste Facebook-Post der PonyTruppe ging am 3. April 2015 online. Ein Jahr später gab es Onlineterminbuchung, klare AGB und Vorkasse – abgesagte Stunden bei schlechtem Wetter wurden nicht erstattet. Klingt streng? Nein, das war smart. Ohne Struktur und verlässliche Einnahmen kein Wachstum.

2017

Kündigung – und ein fahrendes Klassenzimmer

Nach nur einem Jahr kam die Kündigung fürs erste Grundstück. Also: 18.000 m² Acker plus 1.500 m² Gewerbeland, 500 Meter entfernt. Jeden Tag wurden 6 Schulpferde mit dem Anhänger zum Unterricht gefahren – 14 Uhr hin, 18 Uhr zurück. Und wir waren trotzdem immer ausgebucht.

2020

Corona – Krise oder Chance?

Pünktlich zum Lockdown kam die lang ersehnte Baugenehmigung. Während alle ihr Geld festhielten, dachte ich: „Der Erfolg gehört den Mutigen.“ Wir nutzten zwei Monate Lockdown, um mit Familie und Freunden einen richtigen Ponyhof zu bauen.

2015–2020

Struktur schlägt Bauchgefühl

Onlinebuchung, Vorkasse, klare Regeln, sichtbares Marketing – während andere noch Zettel am Hoftor hängen hatten, lief die PonyTruppe wie ein Uhrwerk. Genau diese Werkzeuge gebe ich heute an Pferdeunternehmer weiter.

Team mit Masken beim Aufbau während Corona
Lockdown-Baustelle, 2020
Reitschulkinder packen mit an
Ein Hof, den alle mitgebaut haben
Flutlicht über dem Reitplatz am Abend
Wenn das Flutlicht länger brennt als du durchhältst
Hochbetrieb anstatt Entlastung

Wenn du vor lauter Arbeit die Wahrheit nicht siehst.

Die nächsten drei Jahre? Pure Achterbahnfahrt. Drei Reitplätze liefen von 14 bis 19 Uhr wie ein Uhrwerk. Ich arbeitete mich, mein Team und meine Pferde buchstäblich tot, um die monatlichen Kosten zu decken – Gehälter, Versicherungen, Fahrzeuge, Kredite, Steuern. Die Liste war endlos.

Es war anstrengend, es war verrückt – und was ich damals noch nicht wusste: Es war so unnötig.

6 Mitarbeiter
17 Schulpferde
300 Reitschüler pro Woche
15.000 € Fixkosten pro Monat
2022/2023 – Vom Existenzkampf zur klaren Entscheidung

Der Radikalschlag.

2022 geriet die Welt erneut ins Wanken: Energiekrise, steigende Kosten, dazu die neue Gebührenordnung für Tierärzte. Trotz mittlerer sechsstelliger Jahresumsätze saß ich plötzlich beim Schuldner-Anwalt. Insolvenzangst klopfte an die Tür. Mir wurde schlagartig klar: „Das, was ich tue, ist viel zu günstig und trägt sich nicht.“ Noch mehr arbeiten? Unmöglich. Also traf ich eine Entscheidung – keine einfache, aber eine notwendige:

  • 1 Ich kündigte alle bestehenden Kundenverträge.
  • 2 Ich löste mein Team auf.
  • 3 Ich verkaufte 11 Pferde.
  • 4 Ich stellte um: von Gruppenunterricht auf exklusive Einzelbetreuung – ein Modell, das ich notfalls allein stemmen kann.
  • 5 Und dann erhöhte ich die Preise.
Von 169 € auf 319 € pro Monat.

Mein Gedanke war simpel: Wenn von 12 potenziellen Kunden nur einer bleibt, reicht das – solange er wirklich bleibt. Und genau das passierte.

Das Ergebnis

Freiheit. Qualität. Erfolg.

Heute weiß ich: Es war die beste Entscheidung meines Lebens.

Mein Betrieb war ausgebucht – mit weniger Aufwand. Endlich Gewinn, drastisch gesunkene Kosten, engere und persönlichere Kundenbeziehungen. Und das Wichtigste: Ich war wieder glücklich.

2025 kam der schönste Beweis, dass das Modell trägt: Meine langjährige Mitarbeiterin Nadja übernahm mein Reitschulkonzept und machte sich damit selbstständig – und ich darf mich seitdem voll dem PferdeBusinessMentoring widmen. Nichts davon hätte geklappt ohne Marketing, klare Positionierung und die Unabhängigkeit von der Meinung einzelner. Genau das gebe ich heute weiter.

Nicolett reitet durch die Dresdner Altstadt Richtung Frauenkirche
Heute: unterwegs, um die Pferdewirtschaft zu revolutionieren
Für alle, die es eilig haben

Long Story Short

  • 2010 Umzug nach Dresden – offiziell fürs Studium, inoffiziell für den Traum vom eigenen Pferd. „Prinz“ zieht ein, der Gewerbeschein kommt mit 19.
  • 2012 Tagsüber LTE-Verträge verkaufen, abends Ausbildung zur Pferdephysiotherapeutin.
  • 2015 Gründung der ProCapall GmbH. Aus der Pferdephysiotherapie wird die PonyTruppe Dresden – Flocke & Locke ziehen ein.
  • 2016 Erstes eigenes Grundstück: 2.500 m² Wiese ohne Strom und Wasser – dafür mit Festzelt, Wohnwagen und viel Improvisation.
  • 2017 Kündigung, Umzug auf den Acker – die Schulpferde pendeln täglich per Anhänger. Ausgebucht trotzdem.
  • 2020 Zwei Monate Lockdown, ein komplett neu gebauter Ponyhof – mit Familie und Freunden.
  • 2020–2022 Hochbetrieb: 6 Mitarbeiter, 17 Schulpferde, 300 Reitschüler pro Woche. Mehr ging nicht.
  • 2023 Radikaler Neustart: Einzelbetreuung statt Gruppenunterricht, Preise von 169 € auf 319 €, 11 Pferde verkauft, Team aufgelöst.
  • 2024 Ausgebucht, profitabel, effizient – zufriedene Kunden, glückliche Pferde, eine glückliche Nicolett.
  • 2025 Nadja übernimmt das Reitschulkonzept – und ich widme mich zu 100 % dem PferdeBusinessMentoring.

„Mut zahlt sich aus – und die Pferdebranche darf sich nicht verschenken.“

Nicolett Menge

Lass uns dein PferdeBusiness revolutionieren.

Du musst nicht bei null anfangen – ich habe die Fehler schon für dich gemacht. Und die Lösungen gleich mit entwickelt.

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